Seit etwas mehr als zwei Wochen habe ich jetzt schon frei und genieße die Zeit sehr. Letzte Woche hatte ich viel Zeit, nichts zu tun und auch nochmal etwas zu reisen. Ich war in Jerusalem, habe mir Zeit genommen nochmal die Altstadt zu erkunden - meine vielen Besucher führe ich aus Zeitmangel immer zu den gleichen, bekanntesten Orten und habe so kaum Zeit für Orte zu denen ich nochmal hinwollte.
Außerdem war ich, in Vorbereitung auf ein Sommercamp, zu dem ich dann nächste Woche als Mitarbeiter fahre, in "Ai", die zweite Stadt, die von Josua und den Israeliten erobert wurde. Heute ist das ein Dorf in der West Bank neben Ramallah, wo ich dann auch noch rangefahren bin.
Am Wochenende kam dann ein anderer Freund aus Halle, mit dem ich jetzt noch bis Samstag unterwegs bin und dann gemeinsam zurückfliege.
Ich merke, wie die Zeit rennt und als er mich gestern fragte, was ich gerne noch alles sehen würde,
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Mittwoch, 11. Juli 2018
Dienstag, 15. Mai 2018
Einsamer Wüstenkautz
Letzten Donnerstag entschied ich spontan übers Wochenende allein in die Wüste zum Wandern zu fahren. Nach vielem hin und her wollte ich in der "Wüstenperle" Arad starten. An der Stadt waren wir vorletzte Woche als meine Geschwister da waren vorbeigekommen und von dort aus verlief entlang der Straße ein Wadi, ein trockenes und nur im Winter von Sturzregen gefülltes Flussbett. Das endet an einer Byzantinischen Burg direkt vor dem Toten Meer. Dieses Wadi wollte ich entlang laufen. Soweit der Plan...
Schon nach den ersten par Kilometern war der Pfad entgegen meiner Erwartung nicht mehr gekennzeichnet und ich hatte kein Netz mehr. Das mag wenig verwunderlich klingen, allerdings hatte ich sonst schon die Erfahrung gemacht, dass man selbst in den entlegensten Orten Netz hat.
Entlang verschiedener Wadis, Bergketten, Tälern und Straßen lief ich grob Richtung Totes Meer. Einige Zeit vor dem Sonnenuntergang hatte ich kurz Empfang und sah, dass Gewitter für den frühen nächsten Morgen vorhergesagt war. Gerade beim letzten Regen waren 10 Jugendliche in einem Wadi in der Nähe von den Sturzfluten überrascht und getötet worden, daher versuchte ich unbedingt noch einen in der Umgebung ausgeschriebenen Schlafplatz für Wanderer zu erreichen. Außerdem hatte ich unterwegs schon immer wieder etwa 15 cm breite Löcher in der Erde gesehen, die ich mir nur als Schlangennester erklären konnte und die mir einen sicheren Schlafplatz noch attraktiver machten. Leider musste ich irgendwann einsehen, dass ich im Dunkeln selbst mit Kopflampe nicht mehr wandern konnte und im Vertrauen auf den Herrn blieb ich auf einem Berg. Ich konnte immerhin auf die Straße - und damit Nähe zur Zivilisation, in etwa 500m Entfernung, hinunter gucken.
Dann suchte ich kurz und fand auf der Bergkuppe auch keine dieser Löcher. Als ich sogar wieder Internetempfang hatte, checkte ich nochmals das Wetter und stellte fest, dass ich zuvor die Vorhersage für Tel Aviv gesehen hatte und in Arad keinerlei Regen angesagt war. Zum Glück kann ich gut über meine Verpeiltheit lachen und war auch nicht wenig dankbar.
Ich baute mir noch einen kleinen Schutzwall gegen den starken Wind und murmelte mich in meinen Schlafsack.
Am nächsten morgen dann doch von Nieselregen geweckt ließ ich mir aber Zeit und genoss später den aufklarenden Himmel, den Blick über die judäische Wüste auf das Tote Meer und dahinter die Berge Jordaniens, von wo aus damals Mose auf Israel geguckt hatte.
Den Shabbat verbrachte ich sodann damit, falschen Markierungen zu folgen, einen Abhang runter schlitternd meinem Rucksack und Schuhen zu folgen, die bereits fünf Meter in die Tiefe gefallen waren,

mich ungewollt fast bis nach En Bokek zu verirren, Wasser zu sparen, mir einen Sonnenbrand zu holen, an der Straße auf eine Mitfahrgelegenheit zu warten, mich unter einem Baum an der Straße schlafen zu legen, weiter zu warten und schließlich über Be'er Sheva und einer lustigen Autofahrt nach Tel Aviv zurückzukehren.
Nach dem Wochenende bleibt: ich liebe die Wüste, die Einsamkeit für ein Wochenende war bereichernd und auch die Tiere in der wilden Natur hautnah (da ich nicht mal eine Isomatte zum Schlafen hatte sogar näher als nötig :D ) zu erleben, wunderschön - Etwa die Grashüpfer, die mich von der Stadt bis zum Anfang der Wüste zu begleiten schienen, die Schlangen nicht so, aber dafür zum Beispiel ein Wüstenkautz, der mich ziemlich verrückt ankrächtzte. Ich war wohl nicht der einzige mit zu wenig Wasser dort.
Alles in allem war es ein tolles Abenteuer und einige gute Lektionen für künftige Planungen...
Sonntag, 6. Mai 2018
Familie und Wüste
Letztes Wochenende waren meine älteste Schwester Anne und mein nächst älterer Bruder Stephan zu Besuch. Freitag Nacht bis Dienstag Mittag haben wir viel gelacht, über endlos alberne Witze, Bemerkungen und über uns selbst. Dabei waren wir auch unterwegs, in Tel Aviv, auf Masada, am Toten Meer, in Jerusalem und wenn wir abends, müde vom Tag die Abkühlung der schwülen Hitze Tel Avivs genossen, wurden die Witze nicht gerade niveauvoller aber das Lachen dafür um so herzhafter.
Montag, 23. April 2018
70 Jahre Unabhängigkeit
Letzte Woche wurde endlich 70 Jahre Israel gefeiert. Schon lange war das Datum fett in allen israelischen Kalendern angestrichen. Es sollte ja 70 Stunden lang gefeiert werden, im ganzen Land. In jeder größeren Stadt wurden öffentliche Feiern, Konzerte, Feuerwerke, gemeinsame Tänze, Paraden und Flugshows angekündigt. Am Abend des 18. April war es dann endlich so weit.
Ich war in Tel Aviv geblieben und am Abend, also dem jüdischen Beginn des neuen Tages, mit einigen Leuten über den Rothschild-Boulevard zum Rabin-Platz gelaufen, wo wir ein Feuerwerk erwarteten. Schon auf dem Weg waren überall kurze Filme an Häuserwände projiziert, traditionelle israelische Musik erscholl aus Lautsprechern und von Straßenkünstlern, Verkäufer an kleinen Ständen verkauften allen möglichen Kram mit Israel-Flaggen drauf, überall liefen Kinder mit Sprühdosen herum und lieferten sich ausgelassene Schaum-Schlachten. Die ganze Stadt war entweder auf den Straßen oder feierte private Wohnungs-Parties und so trugen alle zum fröhlichen Lärm einer Stadt und eines Landes bei, das seine Unabhängigkeit feiert.
Samstag, 14. April 2018
Wandern in den Golanhöhen
Natürlich habe ich im letzten Monat wieder einiges gesehen und erlebt; familiär und tiefenentspannt Pessach gefeiert, in der Uni gelernt und geschrieben, Stunden im Bus zur Uni hin und zurück verbracht und im Hostel mitgeholfen, voll Freude mit den Händen zu arbeiten.
Was aber wohl am aufregendsten in letzter Zeit war, erzähle ich nun, nämlich vom Wander-Trip in die Golan-Höhen:
Zusammen mit zwei tschechischen Austauschstudenten und einem Israeli trafen wir uns auf einem kleinen Berg in der Mitte der Hula-Ebene, einem ehemaligen Sumpfgebiet, das ab den 50ern zur Eindämmung von Malaria trockengelegt wurde. Schon von dort aus und anschließend fast zu jeder Zeit sahen wir den selbst jetzt noch schneebedeckten Hermon-Berg; den höchsten Berg Israels und von uns wahlweise als des Herrn der Ringes Schicksalsberg oder der Einsame Berg vom Hobbit bezeichnet. Die Bilder geben vielleicht einen Eindruck, warum wir uns so in die Welt der Hobbits versetzt gefühlt haben.
Nach dem Sechstagekrieg 1967, den die angreifenden Ägypten, Jordanien und Syrien verloren besetzte Israel die Golanhöhen, um dauerhaft vor Terror und Angriffen von dem erhöhten Plateau und strategisch wichtigen Passage geschützt zu sein.
Meine Weggefährten und ich besuchten auch ein Denkmal, dass an den nächsten Krieg mit Syrien und in dem Tal gefallene Soldaten erinnert.
Die Arabischen Staaten stimmten nämlich nach dem Sechstagekrieg gemeinsam
Was aber wohl am aufregendsten in letzter Zeit war, erzähle ich nun, nämlich vom Wander-Trip in die Golan-Höhen:
Zusammen mit zwei tschechischen Austauschstudenten und einem Israeli trafen wir uns auf einem kleinen Berg in der Mitte der Hula-Ebene, einem ehemaligen Sumpfgebiet, das ab den 50ern zur Eindämmung von Malaria trockengelegt wurde. Schon von dort aus und anschließend fast zu jeder Zeit sahen wir den selbst jetzt noch schneebedeckten Hermon-Berg; den höchsten Berg Israels und von uns wahlweise als des Herrn der Ringes Schicksalsberg oder der Einsame Berg vom Hobbit bezeichnet. Die Bilder geben vielleicht einen Eindruck, warum wir uns so in die Welt der Hobbits versetzt gefühlt haben.
Nach dem Sechstagekrieg 1967, den die angreifenden Ägypten, Jordanien und Syrien verloren besetzte Israel die Golanhöhen, um dauerhaft vor Terror und Angriffen von dem erhöhten Plateau und strategisch wichtigen Passage geschützt zu sein.
Meine Weggefährten und ich besuchten auch ein Denkmal, dass an den nächsten Krieg mit Syrien und in dem Tal gefallene Soldaten erinnert.
Die Arabischen Staaten stimmten nämlich nach dem Sechstagekrieg gemeinsam
Dienstag, 13. März 2018
Ein Monat in Bildern
Mein letzter Post ist nun wirklich schon eine Weile her. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich etwas wichtiges zu sagen habe und habe einfach fleißig Bilder gesammelt. Auch hatte ich nicht so richtig Lust in den kurzen Zeiten, wenn ich zu Hause war, den Blog zu "pflegen". Hier sind nun also einige Eindrücke von dem, was ich in der letzten Zeit der Semesterferien gemacht habe.
Inzwischen hat die Uni wieder angefangen und ich wohne jetzt im Bet Immanuel. In meiner Freizeit helfe ich mit bei allem was so ansteht, erkunde Jaffa (wo andere Urlaub machen darf ich jetzt einige Monate leben 😁 !) und besuche natürlich die Uni, was nach der langen Pause auch wieder richtig gut tut und interessant zu werden scheint.
Aber jetzt erstmal einige Bilder vom Besuch bei meinem alten Arbeitsplatz, dem Alyn-Krankenhaus, der zwischenzeitlichen Wohnung in Ramat Gan, vom Wandern im Norden, von einem Wochenende mit christlichen Studenten in Israel (FCSI), vom Wandern im Süden und von meinem Zimmer im Bet Immanuel: (einfach auf "weiterlesen" klicken ;) )
Mittwoch, 14. Februar 2018
Semesterferien #3
Immer noch genieß ich die Semesterferien, freie Zeit, entspanntes nichts-tun, herumreisen, Zeit mit meinen Freunden aus Halle in Ramat Gan.
"Kauft die Zeit aus" sagt Paulus (Epheser 5:15-17) und "Der Faule spricht: »Es ist ein Löwe draußen; ich könnte getötet werden auf der Gasse.« " (Sprüche 22:13)
In diesem Sinne hier meine Ausbeute der letzten Woche:
Spazieren in Ramat Gan und die Stadt etwas kennen lernen;
Ein lustiger Abend mit einer Israeli, Italienern und Deutschen. Der Humor der Deutschen ist genau so flach wie der der Italiener.
Ein Wochenende in Haifa mit meiner Gemeinde: Schabatfeier, Singen, Tiger als Nachbarn, die einen morgens bei der Fütterung im Zoo wecken, in ein Hotel reinschleichen um den Ausblick zu genießen, Menschen kennen lernen.
Ein Besuch im Israelmuseum:
Den Schrein des Buches bestaunen, Jerusalem aus dem Jahre 66 n. Chr. bewundern und das älteste Zitat der Bibel sehen.
Im Tel Afek Nationalpark wandern gehen, die Quelle des Yarkon nicht finden, eine Osmanische Burg und Britische Wasseranlagen begehen.
"Kauft die Zeit aus" sagt Paulus (Epheser 5:15-17) und "Der Faule spricht: »Es ist ein Löwe draußen; ich könnte getötet werden auf der Gasse.« " (Sprüche 22:13)
In diesem Sinne hier meine Ausbeute der letzten Woche:
Spazieren in Ramat Gan und die Stadt etwas kennen lernen;
Ein lustiger Abend mit einer Israeli, Italienern und Deutschen. Der Humor der Deutschen ist genau so flach wie der der Italiener.
Ein Wochenende in Haifa mit meiner Gemeinde: Schabatfeier, Singen, Tiger als Nachbarn, die einen morgens bei der Fütterung im Zoo wecken, in ein Hotel reinschleichen um den Ausblick zu genießen, Menschen kennen lernen.
Den Schrein des Buches bestaunen, Jerusalem aus dem Jahre 66 n. Chr. bewundern und das älteste Zitat der Bibel sehen.
Im Tel Afek Nationalpark wandern gehen, die Quelle des Yarkon nicht finden, eine Osmanische Burg und Britische Wasseranlagen begehen.
All das mit guten Freunden aus Halle, die ich seit zweieinhalb Jahren kenne. Wir entdecken gemeinsam Neues und beim Zusammenwohnen lernen wir uns besser und neu kennen.
Ich habe jetzt auch eine Unterkunft für das nächste Semester. Dafür bin ich sehr dankbar und freue mich auf die Zeit im Bet Immanuel wo ich ein günstiges Zimmer gefunden habe.
Dienstag, 6. Februar 2018
להיסתובב בארץ - "Lehistowew baAretz"- Das Land bereisen
Oder auch: Sich im Land herumtreiben.
Seit letzter Woche genieße ich das Leben in Ramat Gan mit Freunden aus Halle, Johannes, Tabea und ihrem kleinen Sohn Zadok.
Sie sind gerade für sechs Wochen und noch bis Ende Februar in Israel und wir wohnen bis dahin noch zusammen. In der Mitte meiner Zeit hier ist das wirklich schön, Freunde aus Deutschland da zu haben und mit ihnen Zeit in Israel zu verbringen.
Ich habe jetzt ja Semesterferien und genieße die freie Zeit.
Am Wochenende war ich dann auch seit Dezember mal wieder meine Cousine in Jerusalem besuchen. Wie immer war das ein inneres Frozen-Joghurt-Essen, auch wenn es diesmal nicht mit dem tatsächlichen geklappt hat. Wir waren mit einem Freund von Mirjam in "Bet Guvrin", einem richtig schön idyllischen Nationalpark in Judäa, südlich von Jerusalem. Dort gibt es seit über 2000 Jahren bewohnte Höhlen. Das war wirklich sehr beeindruckend.
Dann war ich in Jerusalem noch bei einem Shabbat-Abend mit einigen lustigen Leuten, am Shabbat in Qumran, mit Arne zu einem Fußballspiel (Jerusalem 3:1 Haifa [Juhu!]), in der Jerusalem Baptist Church, Hamburger essen, am Grab des "Shimon haTzadik" (Simon the Just), am Ölberg und am Sonntag, zurück in Ramat Gan, mit Johannes, Tabea und Arne noch den Super Bowl geschaut. Ein aufregendes Wochenende mit schönstem Mai-Wetter, tollen Begegnungen und aufregenden Erlebnissen.
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| Diesiger Ausblick von Qumran auf das Tote Meer, nach Jordanien |
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| Qumran, wo die jüdische Gruppe "Yachad" mit vielen eigenen Regeln gelebt, gearbeitet und Bibel-Texte bewahrt hat |
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| Mit Arne im Teddy Stadium in Jerusalem. Beitar Jerusalem gegen Macabi Haifa |
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| In der Grabstätte von Simon dem Gerechten |
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| Das erste Mal in der Kirche Dominus Flevit. Ein schöner Ort, in dem Touristen für diesen Blick ständig rein und raus rennen (so wie ich auch...) |
Ich will hier nicht zu detailliert beschreiben oder aufzählen, was ich vom Land alles gesehen habe. Nur so viel: Berge, Hügel, Höhlen, Flüsse, Wüste, die jetzt in der Regenzeit (oder "Winter"😉) schon anfängt zu blühen.
Das alles ist so beeindruckend und ich fühl mich hier richtig wohl und bestaune immer wieder die schöne Natur, die so vielfältig ist. Die blühende Wüste ist so hoffnungsverkündend und wahrlich verheißungsvoll (Jesaja 35:1-10).
Samstag, 27. Januar 2018
WG, Winter und Weihnachtspost
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| Könnte passen... |
| In dem Haus sind sechs Wohnung mit je extra Eingang. Eine Außentreppe hoch und den Gang ganz nach hinten wohne ich. Mein Vermieter hat mir sein Fahrrad dagelassen, was ich wirklich viel benutze. |
Damit ihr euch aber keine Sorgen macht, dass ich vor lauter Allein-Wohnen schon mit Tieren rede, noch ein bisschen Bericht von der letzten Zeit:
Es plätschert, es tropft, es gießt.
Seit ca. drei Wochen regnet und gewittert es ständig, die Kälte zieht durch die unisolierten Wände und undichten Fenster, die von manchem Sturm auch schon aufgerissen wurden. Zur israelischen Baukunst auch ein alter Post: hier.
Die Stürme sind dann besonders spannend an der Promenade am alten Tel-Aviver Hafen, wie unten zu sehen ist. Im Yarkon-Park, neben dem ich wohne, gibt es dank Regen jetzt mehr Teiche als vorgesehen.Seit ca. drei Wochen regnet und gewittert es ständig, die Kälte zieht durch die unisolierten Wände und undichten Fenster, die von manchem Sturm auch schon aufgerissen wurden. Zur israelischen Baukunst auch ein alter Post: hier.
Neben dem ganzen Unwetter hatte ich einige Examen und Hausarbeiten in der Uni, hab jetzt im Februar frei und werde dann nächste Woche auch aus der Wohnung hier ausziehen. Ich geh weiter zur Gemeinde "Adonai Roi" ("Der Herr ist mein Hirte") und bin auch sonst in Tel Aviv unterwegs.
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| Hier in der Gemeinde. Der Pastor Avi Mizrachi erklärt die Bedeutung von Johannes 1, 1: "Das Wort wurde Fleisch" anhand einer Torahrolle aus Rindsleder. Ein Jahr ohne einen einzigen Fehler handschriftlich hergestellt wird das Wort im Judentum noch ganz anders wertgeschätzt als vlt. eine Bibel-App im Handy, die man von WhatsApp-Nachrichten unterbrochen zwischendurch liest. |
Zu Guter Letzt, ist letzte Woche auch mein Weihnachtspaket von zu Hause angekommen. Ich hab mich sehr gefreut und da jetzt bis März erstmal keine Uni ist, hab ich sicher auch Zeit, die neuen Noten mal auszuprobieren! Sehr cool :)
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