Seit etwas mehr als zwei Wochen habe ich jetzt schon frei und genieße die Zeit sehr. Letzte Woche hatte ich viel Zeit, nichts zu tun und auch nochmal etwas zu reisen. Ich war in Jerusalem, habe mir Zeit genommen nochmal die Altstadt zu erkunden - meine vielen Besucher führe ich aus Zeitmangel immer zu den gleichen, bekanntesten Orten und habe so kaum Zeit für Orte zu denen ich nochmal hinwollte.
Außerdem war ich, in Vorbereitung auf ein Sommercamp, zu dem ich dann nächste Woche als Mitarbeiter fahre, in "Ai", die zweite Stadt, die von Josua und den Israeliten erobert wurde. Heute ist das ein Dorf in der West Bank neben Ramallah, wo ich dann auch noch rangefahren bin.
Am Wochenende kam dann ein anderer Freund aus Halle, mit dem ich jetzt noch bis Samstag unterwegs bin und dann gemeinsam zurückfliege.
Ich merke, wie die Zeit rennt und als er mich gestern fragte, was ich gerne noch alles sehen würde,
Posts mit dem Label Städte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Städte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 11. Juli 2018
Dienstag, 6. Februar 2018
להיסתובב בארץ - "Lehistowew baAretz"- Das Land bereisen
Oder auch: Sich im Land herumtreiben.
Seit letzter Woche genieße ich das Leben in Ramat Gan mit Freunden aus Halle, Johannes, Tabea und ihrem kleinen Sohn Zadok.
Sie sind gerade für sechs Wochen und noch bis Ende Februar in Israel und wir wohnen bis dahin noch zusammen. In der Mitte meiner Zeit hier ist das wirklich schön, Freunde aus Deutschland da zu haben und mit ihnen Zeit in Israel zu verbringen.
Ich habe jetzt ja Semesterferien und genieße die freie Zeit.
Am Wochenende war ich dann auch seit Dezember mal wieder meine Cousine in Jerusalem besuchen. Wie immer war das ein inneres Frozen-Joghurt-Essen, auch wenn es diesmal nicht mit dem tatsächlichen geklappt hat. Wir waren mit einem Freund von Mirjam in "Bet Guvrin", einem richtig schön idyllischen Nationalpark in Judäa, südlich von Jerusalem. Dort gibt es seit über 2000 Jahren bewohnte Höhlen. Das war wirklich sehr beeindruckend.
Dann war ich in Jerusalem noch bei einem Shabbat-Abend mit einigen lustigen Leuten, am Shabbat in Qumran, mit Arne zu einem Fußballspiel (Jerusalem 3:1 Haifa [Juhu!]), in der Jerusalem Baptist Church, Hamburger essen, am Grab des "Shimon haTzadik" (Simon the Just), am Ölberg und am Sonntag, zurück in Ramat Gan, mit Johannes, Tabea und Arne noch den Super Bowl geschaut. Ein aufregendes Wochenende mit schönstem Mai-Wetter, tollen Begegnungen und aufregenden Erlebnissen.
![]() |
| Diesiger Ausblick von Qumran auf das Tote Meer, nach Jordanien |
![]() |
| Qumran, wo die jüdische Gruppe "Yachad" mit vielen eigenen Regeln gelebt, gearbeitet und Bibel-Texte bewahrt hat |
![]() |
| Mit Arne im Teddy Stadium in Jerusalem. Beitar Jerusalem gegen Macabi Haifa |
![]() |
| In der Grabstätte von Simon dem Gerechten |
![]() |
| Das erste Mal in der Kirche Dominus Flevit. Ein schöner Ort, in dem Touristen für diesen Blick ständig rein und raus rennen (so wie ich auch...) |
Ich will hier nicht zu detailliert beschreiben oder aufzählen, was ich vom Land alles gesehen habe. Nur so viel: Berge, Hügel, Höhlen, Flüsse, Wüste, die jetzt in der Regenzeit (oder "Winter"😉) schon anfängt zu blühen.
Das alles ist so beeindruckend und ich fühl mich hier richtig wohl und bestaune immer wieder die schöne Natur, die so vielfältig ist. Die blühende Wüste ist so hoffnungsverkündend und wahrlich verheißungsvoll (Jesaja 35:1-10).
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Amman und Jordanien
Letztes Wochenende war ich in Jordanien. Nicht allein, sondern mit Mirjam und einer Freundin von ihr. Dass letztere Israelische Jüdin ist, brachte dann an der Grenze zu Jordanien (am Jordan ;) ) auch gleich einige Probleme mit sich und damit auch einen ersten Hinweis darauf, wie Juden in Jordanien so gesehen werden...
Sonntag, 21. Juni 2015
Wochenenden und Strand
Einige Wochen vor dem Ende dieses Jahres nutzen wir
Freiwilligen noch mal Gelegenheiten uns gegenseitig zu besuchen. Letztes
Wochenende war jemand aus Haifa hier. Am Shabbat waren wir mit einigen
Volontären in einem messianisch jüdischen Gottesdienst und haben uns dann noch
mit anderen in einem Park getroffen.Dienstag, 19. Mai 2015
Haifa #2
Leider geht unser Internet seit einigen Tagen schon wieder nicht und so hab ich es mir jetzt auf einer Couch auf dem Dach einer anderen Freiwilligen-WG bequem gemacht, um zu berichten:
Nachdem ich unter der Woche mit einigen Residents unterwegs war (israelische Comedy, Kino, Stadt), war ich am Wochenende spontan wieder in Haifa.
Eine unserer Mitarbeiterinnen fragte am Mittwoch beim Hauskreis, dass sie nach Ein Harod und Haifa fahren würde.
Nachdem ich unter der Woche mit einigen Residents unterwegs war (israelische Comedy, Kino, Stadt), war ich am Wochenende spontan wieder in Haifa.
Eine unserer Mitarbeiterinnen fragte am Mittwoch beim Hauskreis, dass sie nach Ein Harod und Haifa fahren würde.
Montag, 11. Mai 2015
Haifa
| Im Arbaischen Viertel in Haifa |
Von Donnerstag bis Samstag war ich in Haifa. Das ist eine neue Stadt am und auf dem Carmelgebirge. Dort wo Elia mit den Baalpriestern auf Feuer vom Himmel gewartet hat. Hier ist ein Lied von Mendelssohns Elias dazu: Herr Gott Abrahams...
Natürlich hab ich mir vorher einige Gedanken gemacht
Sonntag, 3. Mai 2015
Wie fröhlich ist der Maien...
Schon wieder ist eine Woche rum und ich merke, wie die Zeit langsam anfängt zu rennen. Jetzt ist schon Mai und ich bin nur noch etwas weniger als drei Monate in Israel! Das ist aber natürlich länger als die meisten je hier waren, weswegen ich doch schon froh sein kann und die Zeit auf jeden Fall noch nutzen will.
Hier fängt jetzt endlichDienstag, 17. März 2015
Urlaub im Frühling
Über den Urlaub habe ich und meine Tante nun ja schon einiges geschrieben. Es war wirklich total lustig und (meistens auch) entspannend, mit meiner Familie Urlaub zu machen. Ich habe auch einiges Neues gesehen und vor allem war es so schön -gerade jetzt im Frühling, nach Jerusalem auch noch im Norden Urlaub zu machen. Überall blüht es, die Pflanzen sind im Wettstreit, wer am stärksten leuchtet und sie versammeln sich dafür alle zur selben Zeit, nämlich jetzt. Es waren bis zu 30°C, was natürlich gerade die anderen echt gefreut hat. Als sie hierher zum Flughafen gefahren sind, hatte es noch geschneit. Wir waren im Toten, im Galliläischen und im Mittelmeer baden. Sonntag sind wir dann vom Norden zum Flughafen und ich weiter nach Jerusalem gefahren.
Spontan bin ich gestern mit den Mädels nach Beit Shean gefahren. Wer 1. Samuel Kapitel 31 mal aufmerksam gelsen hat, kennt das vielleicht ;) Erwas außerhalb des heutigen Beit Shean liegt fast die komplette Stadt ausgegraben; mit Amphietheater, Badehaus, Marktstraße, Tempel und noch einigem mehr. Von da aus sind wir dann noch zu heißen Quellen im Gan haShlosha gefahren. Das Wasser hat dort immer 28°C :D
Jetzt hab ich Alltag. Allerdings nur für zwei Tage. Dann haben wir von Hagoshrim ein Seminar in der blühenden Wüste. Darauf freu ich mich auch schon.
| Anna, Esther und ich |
| Das Mittelmeer in Sharvei Zion |
| Sophie, Hanna, Isabel (v.l.n.r.) |
| Beit Shean mit Amphitheater |
| Beit Shean |
| 28°C und traumhafte Natur |
Dienstag, 10. März 2015
Shalom aus Israel!
Wir haben schon wirklich viel gesehen hier. Am Freitag Abend waren wir mit Tim und Mirjam in einem jüdischen Gottesdienst und durften dort den Beginn des Shabbat miterleben. "Shalom Shabbat", so grüßen sich alle Juden, auch auf der Strasse. Da, wo gerade noch das pralle Leben pulsierte, kehrt plötzlich Ruhe ein und man sieht die Juden in Strömen in ihre Synagogen eilen. Der Eintritt des Ruhetages wir tatsächlich richtig gefeiert. Am Samstag fuhren wir dann ein Stück raus aus der Stadt und überall begegneten uns Familien und Gruppen, die Shabbat gehalten haben. Das war sehr eindrücklich.
| Klazmer im "Bursteins Klazmer Basement" |
Dort erlebten wir auch wie der Shabbat dann verabschiedet wird: Shavua Tov! (Eine gute Woche!) Das ruft man sich sehr freundlich zu und man hat den Eindruck, sie meinen es auch so! Sind sie nicht ein nettes Volk? - Es wurde sehr spät, aber ich hätte es nicht verpassen wollen.
| Das Tote Meer oder auf Hebräisch Jam HaMelach |
Tim berichtet dann sicher auch von diesen letzten Tagen noch! Wir sind dankbar für die Zeit hier und jeder von uns nimmt einen großen Sack von Eindrücken, Erfahrungen und schönen Dingen mit nach Hause! Euch allen daheim in Deutschland und auch im Rest der Welt - Shalom aus Israel, de
| Jerusalem - Die Harfenbrücke |
| Tim im Botanischen Garten im Kibbuz En Ghedi |
| Tim, unser Sunnyboy |
| In der ehemaligen Kreuzfahrerburg Latrun |
| Botanic Garden |
| Mirjam auf dem Baum |
| Mirjams Wohnung |
| Im Alyn - Tims Arbeitsplatz |
| Erlöserkirche zu Jerusalem |
m Heiligen Land!
Freitag, 13. Februar 2015
Jerusalemer Kultur
![]() |
| Kunst oder menschliches Leben? Von Tamir Lichtenberg |
![]() |
| (von Uri Gershuni) |
Danach hab ich mich dann mit Hanna (aus meiner WG) im Israel Museum getroffen. Jehuda hat einige Bilder im Museum und bekommt so auch immer Einladungen zu neuen Ausstellungen (und kommt sowieso immer kostenlos rein). Die Karten hat er uns dann weitergegeben. Dienstag Abend war also die Eröffnung der Ausstellung "6 Artists, 6 Projects" (6 Künstler, 6 Projekte).
Da war es natürlich auch nicht gerade unschöner für uns, als es erst noch Snacks und Getränke gab. Es war auch lustig, Künstler und alle Arten von Menschen auf dem Empfang zu beobachten :D Die Ausstellung war schon ganz interessant, aber das meiste nicht so mein Fall.
Diese Woche ist hier in Jerusalem auch noch eine Internationale Buchmesse. Das hat mich natürlich gleich sehr interessiert und Mittwoch konnte ich auch eine Stunde da sein. Die "Verschwindende Wand" vom deutschen Goethe-Institut (genau das, wo ich mal zu einem "Konzert" war...) war voll von kleinen Holzklötzern, auf denen Zitate auf Arabisch, Hebräisch und Deutsch standen. Von Tucholsky, Beethoven, den Ärzten, Grönemeyer, ... Außerdem hab ich da auch einen Tanach (altes Testament) auf Deutsch und Hebräisch bekommen.
![]() |
| Auch das ist Kunst |
| "Die verschwindende Wand" |
| Sonst hatten wir hier die letzten zwei Tage einen Sandsturm aus Ägypten, der alles mit einem feinen Sandbelag überzogen hat. Es sah aus wie Nebel, allerdings hat der Sand zwischen den Zähnen doch recht deutlich geknirscht... |
Mittwoch, 28. Januar 2015
القدس- Jerusalem - ירושלים
| In der Armenischen Kirche gibt es keinen Strom. |
Weiß man in Deutschland irgendwas über die Syrische, Koptische, Armenische oder Äthiopische Kirche?
Man hat vielleicht schon mal was davon gehört, aber hat vielleicht nur irgendwelche wagen Ideen.
"Die sind doch alles Heretiker, glauben gar nicht an den dreieinigen Gott und sind ziemlich altmodisch."
In Jerusalem ist gerade die Gebetswoche für die Einheit der Christen; jeden Abend in einer anderen Kirche ein Gottesdienst. Ich konnte bis jetzt leider nur am Montag zur Armenischen Kirche. Das war aber sehr interessant und trotz des Gottesdienstes in fremden Sprachen sehr schön. Armenien gilt als der älteste christliche Staat der Welt (seit 301 Staatsreligion). Die Armenier predigen in ihren Gottesdiensten nur selten, denn sie sagen, dass die Predigt für die Menschen ist und nicht in einen Gottes-Dienst passt. Übrigens beten sie in ihren Gottesdiensten entgegen einigen deutschen Meinungen sehr wohl zu Gott dem Vater, Sohn und Heiligen Geist. Die Armenische Kirche steht in der Altstadt, die neben dem Muslimischen, Jüdischen und Christlichen auch das Armenische Viertel hat.
Es ist schon sehr beeindruckend, wie viel ich über die verschiedenen Religionen lernen kann. Ohne den jeweiligen Glauben ist die Kultur einer Gesellschaft auch gar nicht zu verstehen. So ist es ja auch in Deutschland. Dort haben wir größtenteils den Glauben des Individualismus und können uns (wenn überhaupt) nur schwer in die anderen Kulturen hier hinein versetzen. Deswegen bin ich immer wieder froh, dass ich in Israel meinen Horizont erweitern kann, wie es nicht in jedem anderem Land möglich ist.
Sonst hab ich meine freie Zeit hier noch bei etwa 20-25°C verbracht und war diese Woche nicht bei Jehuda Bacon, da er gerade in Deutschland ist. Am 27.01.15 war der 70. Jahrestag der Befreiung Auschwitzs und dazu wurde er als Überlebender von einigen Deutschen Medien eingeladen. Hier ist noch eine Empfehlung von mir, denn ich merke, wie wichtig es ist sich immer wieder mit dem Holocaust zu beschäftigen und Jehuda ist einfach ein besonderer Mensch, der viel zu berichten hat: ZDF Versöhnung. Auch die Ausstellung im Bundestag unter anderen mit Bildern von Jehuda ist sehr interessant und noch bis zum 28.02. offen.
Liebe Grüße und
Abonnieren
Posts (Atom)

















.jpg)

.jpg)