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Freitag, 5. Juni 2015
Familie und Seminar
Montag, 8. Dezember 2014
Seminar in der West Bank
| In Bethlehem vor der Geburtskirche |
Nach einigen Schwierigkeiten mit Taxifahrern kamen wir dann doch noch (fast) pünktlich an.
| Eine jüdische "Siedlung" neben einem arabischen Dorf. Sind die Unterschiede wirklich so groß? |
In einem Behinderten Zentrum, in dem es Werkstätten, einen Kindergarten und eine Schule gibt, haben wir von der Arbeit dort und auch von Schwierigkeiten gehört. Allerdings schien die Situation dort sehr realistisch dargestellt zu werden.
In einem Flüchtlingslager wurde viel über die Israelis und die UN geschimpft und eben auch nur die Seite der Geschichte erzählt, die Israel schlecht aussehen lässt. SIcherlich teilweise auch zurecht.
Uns wurde allerdings z.B. auch erzählt, dass öfter mal israelische Soldaten mitten in der Nacht kommen würden und die Flüchtlinge aufwecken würden. Später wurde dazu von anderer Seite hinzugefügt, dass auch ein großer Anteil der Leute dort schon im Gefängnis waren, weil sie einfach gegen Recht verstoßen haben und dann natürlich in Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Autnonomiebehörde gesucht werden.
| Bei einem Besuch, wo uns aus der Sicht eines Palästinensers erzählt wurde. |
Also, was ich an diesem Wochenende gelernt habe ist, dass ich ertens auf keinen Fall Meinungen von Medien und Menschen einfach glauben sollte, dass zweitens immer wenn man glaubt, man könne sich eine Meinung bilden, man den Konflikt noch nicht wirklich verstanden hat und dass drittens es eigentlich gar nicht meine Aufgabe ist, den Konflikt zu lösen, zu bewerten oder zu entscheiden.
| In einem Flüchtlingslager |
Unser Auftrag ist es also, die Juden eifersüchtig zu machen und nicht, aus einem Konflikt zwischen Völkern, einen Konflikt zwischen Christen zu machen.
| "Jesus ist der Weg." |
Sonntag, 31. August 2014
Der See Genezareth
Von Donnerstag bis Sonntag hatten wir unser erstes Seminar. Alle drei Monate werden wir als Hagoshrim
-Gruppe ein Seminar haben, in dem wir das Land und die Kulturen besser kennen lernen sollen. Natürlich ist es auch echt cool, dass wir uns als Gruppe da wieder sehen können.| Im Hintergrund war unser Hostel. Mit dem weißen Dach :D |
in einem Hostel. Das war echt richtig edel. Das Essen war richtig gut, die Zimmer bequem. Wir hatten einen Privatstrand direkt vor dem Hostel! Super Wetter und eine entspannte Zeit :DNatürlich waren wir wandern und haben einige Orte gesehen, in denen Jesus auch war. ZZum Beispiel Kapernaum, den Berg der Seligpreisungen und die Kirche der Speisung der 5000! Das war echt schön, auch wenn es hier immer noch echt heiß ist.
| Esra erzählt aus seinem Leben und über das Kibbuz |
Er war auf der Flucht auch einige Zeit in der Schweiz. Die Cousine seiner Mutter hieß Ninon Hesse und war die dritte Frau von Hermann Hesse. So hat er auch Hermann Hesse als exentrischen alten Mann kennen gelernt, der gerne im Garten gearbeitet hat.
Er meinte, dass manchmal Besucher in die Casa Rosa kamen und Hesse im Garten gesehen hätten. Dann sind sie enttäuscht nach Hause gefahren, weil sie ihre Fragen nicht stellen konnten, sondern nur mit dem Gärtner gesprochen hatten :D
Ich will mit einer anderen Volontärin später noch mal da hin und mehr aus seinem Leben hören und so auch das Kibbuz besser kennen lernen.
| Ungefähr 45 min. wandern zum Berg der Seligpreisungen |
| Die Kirche am Berg der Seligpreisungen |
| Eine Antike Synagoge in Kapernaum. |
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