Sonntag, 31. August 2014

Der See Genezareth

Von Donnerstag bis Sonntag hatten wir unser erstes Seminar. Alle drei Monate werden wir als Hagoshrim
-Gruppe ein Seminar haben, in dem wir das Land und die Kulturen besser kennen lernen sollen. Natürlich ist es auch echt cool, dass wir uns als Gruppe da wieder sehen können.

Im Hintergrund war unser Hostel. Mit dem weißen Dach :D
Wir waren am See Genezareth in Karei Desche,
in einem Hostel. Das war echt richtig edel. Das Essen war richtig gut, die Zimmer bequem. Wir hatten einen Privatstrand direkt vor dem Hostel! Super Wetter und eine entspannte Zeit :DNatürlich waren wir wandern und haben einige Orte gesehen, in denen Jesus auch war. ZZum Beispiel Kapernaum, den Berg der Seligpreisungen und die Kirche der Speisung der 5000! Das war echt schön, auch wenn es hier immer noch echt heiß ist.
Esra erzählt aus seinem Leben und über das Kibbuz
 Außerdem waren wir in einem Kibbuz, wo wir einen Holoaust-Überlebenden kennen gelernt haben. Seine Geschichte war echt eindrücklich. Esra, wie der Mann hieß, war aber auch richtig lustig und hat über das Kibbuz und seine erste Zeit in dem neuen Staat Israel erzählt.
Er war auf der Flucht auch einige Zeit in der Schweiz. Die Cousine seiner Mutter hieß Ninon Hesse und war die dritte Frau von Hermann Hesse. So hat er auch Hermann Hesse als exentrischen alten Mann kennen gelernt, der gerne im Garten gearbeitet hat.
Er meinte, dass manchmal Besucher in die Casa Rosa kamen und Hesse im Garten gesehen hätten. Dann sind sie enttäuscht nach Hause gefahren, weil sie ihre Fragen nicht stellen konnten, sondern nur mit dem Gärtner gesprochen hatten :D
Ich will mit einer anderen Volontärin später noch mal da hin und mehr aus seinem Leben hören und so auch das Kibbuz besser kennen lernen.

Ungefähr 45 min. wandern zum Berg der Seligpreisungen


Die Kirche am Berg der Seligpreisungen


Eine Antike Synagoge in Kapernaum.

Dienstag, 26. August 2014

Das Wandern ist des Reiterleins Lust...

Am Wochenende war ich also wandern. In En Gedi, einer Oase am Toten Meer. Am Donnerstag sind noch drei Volontäre aus Petach Tikva (in der Nähe von Tel Aviv) gekommen und dann sind wir Freitag mit dem Bus los.
Als wir aus dem extrem gekühlten Bus ausgestiegen sind, kam uns erst mal eine Wand entgegen. Es war extrem heiß; im Schatten etwa 42°C, allerdings gibt es am Toten Meer nicht all zu viel Schatten :D
Nachdem wir uns etwas daran gewöhnt hatten, sind wir dann gleich zum ersten von zwei Wanderwegen in dem Naturpark gegangen. Da geschah schon das erste Unglück. Beim Eingang viel mir auf, dass ich mein Portmonaie verloren hatte. Gerade vorher hatte ich noch Geld abgehoben! Richtig dumm und irgendwie typisch ich. Leider kann ich wohl in diesem Jahr nicht mit diesen Klischees aufräumen ;D Verschlafen und total verpeilt...

Wir sind dann erst mal zu einem Wasserbecken gegangen. In dem Park gibt es nämlich Quellen, die von +400m NN bis zum Toten Meer bei -200m NN fließen. Mittendrin gibt es dann immer natürliche Becken, in denen sich das Wasser staut. Während ich also telefoniert habe, um meine Visa-Karte sperren zu lassen, haben die anderen den Wasserfall gestaut. Da geschah dann der zweite Streich... Meine Kamera lag extra auf meinen Schuhen ca. 30cm weg vom Wasser. Der Wasserpegel ist allerdings so sehr gestiegen, dass sie total nass geworden ist. Richtig dumm, aber sie funtioniert wohl noch. Ich hab sie jetzt seit dem trocknen lassen...

Nachdem der Park geschlossen wurde, sind wir dann zu einem kostenlosen Campingplatz mit Strand gegangen und haben kurz noch im Toten Meer gebadet. Das war echt ein cooles Erlebnis, aber leider hatte ich einige kleinste wunde Stellen vom Wandern, aber das hat echt extrem gebrandt und außerdem war es auch keine Abkühlung bei 39°C Wassertemperatur! Also war das ein eher kurzes Vergnügen :D


Links unten bei den Sonnenschirmen haben wir übernachtet :D
 Wir haben uns dann hingelegt und gewartet, dass es kühler wurde, aber als ein wenig Wind kam, hat sich das eher wie ein Föhn angefühlt! In der Nacht hat sich die Luft auf 35°C "abgekühlt".

Sonnenaufgang über Jordanien
Am nächsten Morgen sind wir um fünf Uhr aufgestanden, um der Sonne zu entfliehen und um möglichst viel Wandern zu können. Der Sonnenaufgang war wirklich wunderschön, aber es war halt trotzdem nicht wirklich kühl.

In der Mittagshitze kam uns dann der Einfall, dass wir ja noch den zweiten Wanderpfad gehen könnten, was vielleicht nicht die beste Idee aller Zeiten war :D Es war extrem anstrengend, aber auch wirklich schön! An dem Tag hab ich etwa 6 Liter Wasser getrunken...

Abends mussten wir wieder nach Hause. Der Bus hatte- denn alle guten Dinge sind drei, keine Klimaanlage und wir sind dann mitten auf dem Weg stehen geblieben und haben den Bus gewechselt. Allerdings waren dann zu viele Leute im Bus und ich musste die ganze Fahrt über stehen. Völlig K.O. kam ich dann nach 7 Stunden wandern/klettern und 17 Stunden auf den Beinen zu Hause an :D





Donnerstag, 21. August 2014

Gesegneter Schlaf

Vorgestern Nacht habe ich hier meinen ersten Raketenalarm mitbekommen. Also eigentlich nicht wirklich... Mitten in der Nacht als ich schon geschlafen hab, kam Paul und hat mich gefragt ob ich mitkommen will. Ich hab irgendwie gar nichts gepeilt und dachte nur: "Was will er von mir? Bin müde. Will schlafen. Ich dreh mich jetzt um und schlaf weiter." :D
Am nächsten Tag auf der Arbeit hab ich erst mal gecheckt, dass Paul gefragt hat, weil es einen Raketenalarm gab. Irgendwie hab ich die Sirenen nicht so ganz gehört... Die anderen beiden haben sich wohl angezogen, wollten rüber in unseren Schutzraum, aber haben es nicht mehr vor dem Iron Dome geschafft. Die haben noch den Knall gehört, als die Rakete abgefangen wurde.

Jetzt sitze ich auf unserer Couch und genieße den Luftzug durch unser Haus bei 32°C. Bis Ende Oktober wird es wohl auch noch so bleiben :D
Gestern wurden wir von einigen Residents gefragt, ob wir mit zum jüdischen Markt gehen. Paul und ich hatten Zeit und sind mit gegangen. Danach wurden wir von ihnen dann noch überraschend zum Essen eingeladen :D Richtig nett und echt lecker! Allerdings haben wir gerade zwei Mädchen hier zu Gast. Eine ehemalige Alyn-Volontärin und ihre Freundin. Die hatten als Dank für uns gekocht also waren Paul und ich ziemlich satt am Ende des Tages! ;)

P.s. Ich hab mal eine Karte gemacht vom letzten Wochenende. Da wollten wir ja den Jerusalem Trail wandern, aber haben unser Ziel ein wenig verpasst. Pink ist der Wanderweg, Gelb ist der Weg, den wir ohne Karte und Peilung gelaufen sind. Trotzdem freu ich mich auf das Wochenende, wenn wir wieder wandern gehen werden!


 

Samstag, 16. August 2014

Wandern am Wochenende

Am Anfang den Herzel Berg runter
Ich leig auf der Couch und entspanne am Shabat. Wir haben bis halb eins gebruncht und jetzt sind noch ein par andere Volos da. Es ist wirklich schön, wenn ein Tag der Woche nur zum entspannen da ist :D Aber das hab ich hier ja schon mal geschrieben ;)
Gerade haben wir entschieden, nächste Woche in die En Gedi zu gehen. Eine Oase am Rand der Vegev Wüste. Ich hoffe mal das klappt.
Gestern waren wir ja auf dem Jerusalem Trail wandern. Das war die zwei Stunden wirklich gut. Es war alles gut ausgeschildert und der Weg durch die Natur war echt cool. Dann wurde es allerdings etwas schwieriger :D Wir hatten keine Karte und plötzlich kamen wir an eine Kreuzung mit fünf Wegen. Natürlich gab es da keine Wegweiser mehr. Wir haben also einen etwas älteren Mann gefragt, der uns aber wohl falsch verstanden hat, denn er hat uns in  irgendein Dorf geschickt. Da gingen unsere Waservorräte dann langsam zur Neige und wir haben ein par Leute nach dem Weg gefragt. Die haben uns freundlicher Weise auch noch unsere Flaschen aufgefüllt. Allerings haben die uns wieder in die gleiche Richtung, wie der alte Mann geschickt und es waren immer noch keine Wegweiser für unseren Wanderweg zu sehen. Stattdessen eine Sackgasse. Als wir dann noch einige Leute gefragt haben, sind wir irgendwann zu einer Quelle gekommen. Wahrschinlich ist das die einzige Sehenswürdigkeit in dem Dorf gewesen und alle Touristen werden einfach dahin geschickt :D
Erfrischung in der Quelle
Als wir uns da dann abgekühlt haben, wollten wir einfach nur noch zurück. Aber natürlich nicht auf dem gleichen Weg. Das wäre zu einfach und langweilig gewesen. Also sind wir dann mehr oder weniger querfeldein zurück gelaufen. Da das Alyn ja auf einem Berg liegt, ging das auch ganz gut.

Hier sind wir irgendwie runter gekommen...

Nach dem Wandern nicht mehr ganz so frisch...




Freitag, 15. August 2014

"Arbeiten, arbeiten!"



Die Arbeit fällt mir jetzt immer leichter. Ich versteh die Residents schon besser und weiß auch immer besser was wann zu tun ist. Das ist jetzt nicht mehr so leicht, weil kein deutscher Volontär mehr da ist und die meisten Worker (Arbeiter) nicht so sehr gut Englisch sprechen. Es ist also relativ schwierig neue Sachen erklärt zu bekommen. Auch wenn wir einfach mit den Workern reden wollen, ist es wirklich lustig, was dabei manchmal raus kommt. Aber wir verstehen uns trotzdem ganz gut. Einer der Worker kann sich meinen Namen nicht merken und hat mich erst George, dann JJ genannt und jetzt immer Johnny :D
Mit den Residents versteh ich mich auch gut. Natürlich ist es für die nicht leicht, wenn sie jedes Jahr neue Volontäre bekommen, aber sie sagen, dass wir wenigstens noch richtig motiviert sind. Die Worker arbeiten eben schon seit Jahren da und das ist das vielleicht nicht jeden Tag so. Wir haben ja noch Zeit uns besser kennen zu lernen. Der älteste von denen, die wir auch pflegen, ist so eine Art großer Bruder für Residents und Volontäre gleichermaßen. Er kümmert sich wirklich um einen und versucht alles ganz verständlich zu erklären, auch wenn er seit uber 25 Jahren mit Volontären zusammen arbeitet. Er hat in der Zeit natürlich auch einges an Deutsch aufgeschnappt und sagt dann immer wieder einzelne Phrasen. Eine davon ist immer lustig, wenn man gerade gähnt oder irgendwie eine kurze Pause macht. Dann sagt er z.B. (natürlich freundlich und nett gemeint): "Komm Pascal, arbeiten, arbeiten!"
Ein anderer Resident sagt z.B.: "Was laberst du?!" Also es macht echt Spaß mit den Residents zu arbeiten und die freuen sich wirklich, dass man als Freiwilliger zu ihnen kommt, sich für sie interessiert und motiviert arbeitet.
Den ersten Monat haben wir immer Frühschicht von7-15 Uhr. Fünf Tage die Woche. Das ist schon hart jetzt nach der freien Zeit nach dem Abi wieder so früh aufzustehen... Aber es macht auch wirklich Spaß!
Und schon in zwei Wochen haben wir unser erstes Seminar am See Genezaret. Das wird glaub ich echt cool, weil da ann alle Volontäre von Hagoshrim kommen und wir uns wieder sehen.
Morgen haben wir frei und werden erst mal einen Teil des "Jerusalem Trail" gehen. Ehrlich gesagt, weiß ich nichts über den Weg, aber es kommen einige andere mit und es wird bestimmt lustig :)

Dienstag, 12. August 2014

Bilder #2

Letzte Woche war ein Trauertag für die Juden wegen der Zerstörung des Tempel. Am Abend waren wir an der Klagemauer und es war echt cool das mit zu erleben. Die Stimmung an der Klagemauer war einfach unbeschreiblich. Viele haben gesungen, getanzt und etliche haben an der Mauer gebetet.
Am Freitag vormittag war ich dann in einem Künstlerdorf, zu dem ich zu Fuß von uns nur 20 Minuten gelaufen bin. Das war echt schön da und hatte nichts mehr von der lauten Stadt Jerusalem.
Ich hab einfach mal ein par Bilder hochgeladen.




Zentral oben auf dem Berg ist das Alyn Krankenhaus, wo ich arbeite




P.s. Das Wochenende bei meiner Cousine war wirklich super cool! (Ich hab in der Zeit mit ihrer gesamten Familie geskypet und erfahren, dass ihre Schwester auf ihrer neuen Arbeit sogar noch mehr Essen bekommt als wir!) Wir haben einfach den Shabat gechillt ;D Ich hab an dem Wochenende viel neues brauchbares Hebräisch gelernt. Z.B. heißt "Handy" hier "Pellephone". Das kommt nicht etwa von "Telefon", sondern "pelle" bedeutet "Wunder". Das Handy ist hier also ein "Wunder-phone" :D

Mittwoch, 6. August 2014

Jetzt hab ich mich länger nicht gemeldet.... Es war einfach ständig was los und noch keine Zeit irgendwelche Erlebnisse zusammen zu fassen. Ich bin gerade von unserem wöchentlichen Treffen von meiner Organisation wieder gekommen und hab noch etwas Zeit :D
Am Sonntag wurden alle Volontäre von Hagoshrim zu ihren Einrichtungen gebracht. Pascal, Paul und ich sind etwa 20 Minuten mit dem Taxi zu unserer Wohnung gefahren.

Das Alyn hat zwei Wohnungen für Volontäre. Wir sind in der eindeutig schöneren. Wir haben einen Balkon, eine große Terrasse, ein großes Wohnzimmer und einen wunderschönen Ausblick!
Ausblick von unserer Küche =D
 Im Moment ist gerde noch einer von den alten Volontären da.  Allerdings haben die alten Volontäre vor ihrer Abreise offensichtlich nicht aufgeräumt oder geputzt. Und leider auch einige Zeit davor nicht...



Die Wg bei unserer Ankunft...

Als wir ankamen, meinte Pascal deutlich ironisch: "Schön sauber habt ihr es hier!" Der alte Volontär hat allerdings die Ironie nicht verstanden und meinte, dass wir Glük hätten, weil die Putzfrau gerade gestern da gewesen war. Allerdings war die Wohnung alles andere als sauber. Alles hat geklebt und überall lagen alte Klamotten von den abgereisten Volontären rum, .... Es war wirklich nicht schön.

Wir haben aber nur unsere Sachen abgestellt und dann eine Führung durch das Alyn bekommen und einige bürokratische Sachen gemacht.
Am Montag waren haben wir dann um 7 unsere erste Schicht gehabt und laufen jetzt die ersten Tage mit rum und gucken zu, wie alles so läuft. Ab und zu versuchen wir dann auch schon mal jemanden anzuziehen, die Zähne zu putzen oder zu duschen. Es ist echt gut, dass wir alles auf deutsch erklärt bekommen und wir so langsam rein kommen können.
Unser Arbeitsweg, im Hintergrund unser Haus
Ich arbeite da auf der Station mit Muskelschwund-Patienten. Die leben alle so frei, wie möglich und wir sind ihre Arme und Hände, um ihnen bei allem zu helfen, was sie brauchen oder möchten. Einige sind echt lustig und alle sind nett und freuen sich über die neuen Volontäre.

Unser Arbeitsweg ist gerade mal ca. 15m lang. Was auch wirklich cool ist, dass wir uns in unserer Station, der "Independent Living Neighbourhood" am Kühlschrank bedienen und da während kurzen Pausen frühstücken können.
Wenn die "Residents", die "Bewohner", fertig sind, chillen sie teilweise genau, wie wir das auch machen würden. Wir haben also schon "Game of thrones" geguckt und waren Eis essen. Natürlich brauchen sie bei allem Hilfe; müssen  z.B. gefüttert werden, wollen gekratzt werden,....

Also, mir geht es gerade sehr gut und ich freu mich auf das Jahr Arbeit und die WG. Wahrscheinlich werd ich nicht die ganze Zeit so optimistisch sein, aber ich merke, dass es sich auf jeden Fall lohnt!!

P.s. Gerade hab ich mich am Shabat mit meiner lieben Cousine hier verabredet. Da freu ich mich schon sehr drauf :D

Freitag, 1. August 2014

Shabbat

Sonntag Mittag. Ich sitze auf dem Bahnsteig, der ICE nach Hamburg fährt ab, eine Ansage folgt der anderen in deutsch und so etwas wie englisch, eine aufgeregte Schulklasse rennt völlig verwirrt umher, ein Kind schreit, die Trillerpfeife ertönt.
Und dann ist plötzlich Stille.
Einen kurzen Moment ist alles still und der Bahnhof schweigt. Der Zug, die Menschen auf dem Gleis und die Ansagen sind weg.
Nur eine Taube pickt ganz ruhig und gewohnt, was die gehetzten Menschen zurück gelassen haben.
Doch das ist nur ein kurzer Moment. Neue geschäftige Menschen folgen den anderen. Es wird vor der Einfahrt des nächsten Zuges gewarnt, der fährt ein, ich muss aufstehen und einsteigen.

Zwei Wochen später bin ich in Jerusalem, zum Shabat an der Westmauer. Heute Abend fängt der Shabat an. Die Menschen kommen zur Ruhe und erholen sich von der Woche. Wie bei den Juden üblich, spielt die Tradition hier eine wichtige Rolle. Es gitb viele verschiedene Dinge, die man beachtet. Als orthodoxer Jude noch viel mehr. Aber die Erholung und freie Zeit steht zumindest bei vielen Juden im Vordergrund.
Ich denke, das könnte man in Deutschland auch gebrauchen. Den Sonntag wirklich heiligen. Wenn etwas nie zu Ende geht - und neu anfängt und sei es nur für einen (Sonn-)Tag, dann geht es irgendwann vor Ermüdung kaputt.
Ich danke Gott, dass ich hier lernen kann, einen Tag in der Woche zur Ruhe zu kommen.