Wie bereits angedeutet, hat meine Tante Elisabeth noch mal einen Text geschrieben. Ich find ihn echt gut und danke für die Komplimente :-) Danke, dass du den Text geschrieben hast und schön, dass es so schön war ;D Fand ich auch!
Sie schreibt:
Hallo aus Deutschland!
Die Reise nach Israel war für uns alle, glaube ich,
insbesondere aber auch für mich, eine wahnsinnig spannende Geschichte. Das Land
mit seinen so unterschiedlichen Landschaften, die Berge, die vier israelischen
„Meere“, die Wüste, die bunten, lauten Städte, die ruhigen, verträumten Ecken,
der bunte, strahlende Frühling, in dem die Blumen und Bäume so reichlich blühen
(und dann auch noch alles gleichzeitig) – es war so unglaublich schön und interessant.
Dieses Land der vielen Gegensätze hat mich bleibend beeindruckt!
| Nazareth - die Stadt Jesu |
Und dann gibt es ja auch noch die andere Seite
Israels. Das politische Geschehen rund um und in Israel war für mich bisher
immer sehr undurchsichtig. Gottes Volk, die Juden, denen er seinen Beistand
zugesagt hat, im großen Weltkonflikt, im religiösen Konflikt (den anscheinend
weniger die Juden mit den Anderen haben, als die anderen Gruppierungen um sie
herum mit den Juden) und oftmals aber auch anscheinend im eigenen Konflikt! Und
dennoch hält Gott bis heute zu seinem Volk! Das ist so unglaublich, wenn man
das ein Stück miterleben und begreifen lernen darf.
Ich betrachte heute Vieles anders als vor der Reise
und habe gelernt, dass man nicht alle Nachrichten in Deutschland glauben sollte
und man sich alternativ informieren muss, wenn man wirklich verstehen will, was
dort in diesem „Heiligen Land“ passiert. Dafür tut sicher auch „Israelnetz“
eine gute Arbeit, wo ja auch unsere Nichte Mirjam als Journalistin tätig ist.
Durch sie und Tim, aber auch durch manch andere Begegnungen haben wir sehr viel
erfahren und verstehen gelernt. Auch mein Bruder Johannes war super informiert
und hat uns in manch einen „dunklen Winkel“ unseres Wissensstandes „Licht“
gebracht. Auch dafür hat sich die Reise so sehr gelohnt. Gottes Volk ist uns viel
näher gerückt!
| Auf der Fahrt im Auto |
Die letzten drei Tage fuhren wir mit Tim nach Galiläa. Wir
waren fasziniert von dem wunderschönen Norden! (Ich kann das nicht so schön
formulieren wie Tim in seiner Frühlingsanekdote, aber er hat damit ja auf jeden
Fall die Poesieaufgabe schon voll erfüllt – Kompliment, Tim!) Wir waren in
Ma`alot eingeladen im Zedakah (heißt Güte, Barmherzigkeit), einem Alten- und
Pflegeheim für Holocaustüberlebende, das von deutschen Christen geführt wird.
Dort durften wir sehr schön und komfortabel wohnen. Und von dort aus besuchten wir
den See Genezareth, in dem wir auch, bei herrlichstem Sonnenschein gebadet
haben, die alte Stadt Kapernaum, den Berg der Seligpreisungen, die schöne Stadt
Akko am Mittelmeer usw. Auch im Mittelmeer waren wir baden und die Temperaturen
waren wunderbar! Wir haben wirklich sehr viel gesehen und gelernt. Und an
dieser Stelle dürfen wir alle Fünf (Eva-Maria, Esther, Johannes, Anna und ich,
Elisabeth) Danke sagen an Mirjam, die
uns ein bisschen auf die Sprünge geholfen hat und auch Zeit und Nerven für uns
gelassen hat und an Tim, der ein wahnsinnig guter Tour-Guide war, uns unterwegs
viel gezeigt und erklärt hat und das alles auch anhand der Bibel unterstrichen
und umrahmt hat! Sollte jemand eine Reise nach Israel machen wollen und noch
keinen Reiseführer haben – nehmt Tim mit! Und: fahrt nach Israel, bevor er
wieder in Deutschland ist! Er hat dafür eine bemerkenswerte Begabung! Und er
kommt sicher gerne mit! Oder, Tim?
[Anm. von Tim: Natürlich freu ich mich über jeden Besuch und nehm auch gerne immer wieder Urlaub! ;)]
| "Imanuel" - Gott ist mit uns. |
| Alte Kreuzfahrerfestung in Latrun |
![]() |
| Das Mittelmeer |
| Grabeskirche in Jerusalem |
Wer Israel segnet
hier auf Erden,
wird auch letztlich selbst gesegnet werden
Schon Abraham wurde dies verheißen,wird auch letztlich selbst gesegnet werden
![]() |
| Purim |
und er konnte Gott schon dafür preisen.
Hast du dich schon zu Israel gestellt -
vor Gott, Menschen und vor der ganzen Welt?
Dann darf man auch freudig diesen Segen
mit folgenden Worten auf dich legen:
Hast du dich schon zu Israel gestellt -
vor Gott, Menschen und vor der ganzen Welt?
Dann darf man auch freudig diesen Segen
mit folgenden Worten auf dich legen:
„Der Herr segne dich und behüte dich,
sein Angesicht leuchte dir gnädiglich.
Er möge dir seinen Frieden geben.
und sein Antlitz über dich erheben.“
Denken wir mal an die Heidin Rut,
sie war vorbildlich und zu Juden gut.
Ihr gutes Beispiel ist mit Weisheit voll,
und zeigt, daß man Israel segnen soll:
„Dein Volk ist mein Volk“, so sagte sie klar,
und „Dein Gott ist mein Gott“ –wie wunderbar!
Man sieht, dass solch Glauben ein Segen ist:
Sie wurde Stammmutter von Jesus Christ!
und sich klar zu Israel bekennen,
dies lasst uns sagen und praktisch beweisen
und Gott, den Herrn über alles preisen! (Gedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2008)
| Über der Altstadt von Jerusalem |


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